| Das Rebjahr
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| Frühling |
Noch ist die Natur noch nicht erwacht doch schon werden Reben fertig geschnitten. Die Gerätschaften und Maschinen werden für ihren Einsatz flott gemacht. Es ist auch Zeit eventuell die Rebanlagen auszubessern. Sobald wärmere Tage Einzug halten, werden die Reben – d.h. die neuen Tragruten – angebunden; sie haben nun die Winterstarre überlebt und sind im Saft. Die Schnittflächen zeigen erste Tropfen – die Rebe weint!
Nun beginnt auch der erste Pflanzenschutz: Eine Austriebsspritzung verhindert, dass zum Beispiel kleine Insekten ihren Raubzug beginnen und Sporen der Pilze(-Krankheiten) sich ausbreiten können. Da noch keine Blätter vorhanden sind, lässt sich dieses Vernebeln – die Pflanzenschutzmittel werden nicht mehr gespritzt, sondern mit Gebläsen „verteilt“. Der Spritzbrühe wird ein Mittel zugegeben, so dass diese besser an den Blättern haften bleibt. Dem Pflanzenschutz wird natürlich über die ganze Vegetationszeit grosse Aufmerksamkeit zu Teil. Sobald die ersten Knospen sich öffnen, wird auch eine erste Ertragsregulierung durchgeführt: Pro Knospe wird nur ein Trieb stehen gelassen und auch die im Stock austretenden „schlafenden Augen“ (Knospen und Triebe, die nicht erwünscht sind) müssen entfernt werden. Wenn später zur Unterstockbehandlung Hormone ausgebracht werden, die den Pflanzenwuchs hemmen, könnten diese Mittel auch die Reben schädigen, denn diese Hormone werden über die Blätter aufgenommen.
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