| Das Rebjahr
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| Winter |
Nachdem die Trauben den Rebberg verlassen haben, werden die Netze entfernt, die Lesegeschirre gewaschen und versorgt. Gedanken zum vergangenen Jahr und fürs neue werden notiert. Dann tritt eine (wohlverdiente) Ruhe ein. „Wintertrooler“ – so werden Trauben genannt, die an den Geiztrieben vielleicht noch ausreifen – gehören den Wanderen und den Vögeln.
Die Reben, bei denen das Holz gut ausgereift ist, überstehen auch sehr tiefe Temperaturen (bis ca -15 Grad Celsius). Der Restzucker, den die geernteten Trauben nicht mehr benötigen, wirkt wie das Glykol im Kühlwasser des Autos; es setzt den Gerfierpunkt im Rebstock nach unten.
In milden Dezembern wird bereits mit dem Schneiden der Reben begonnen. |